Die Frankfurter Rundschau erfuhr in einem Interview mit dem Erotik-Unternehmer Tobias Huch, dass dieser immer noch über die rund 17 Millionen Kundendaten von T-Mobile verfüge. Er habe sie angeboten bekommen und sich schicken lassen, wollte sie dann aber nur noch wieder loswerden. Die Telekom bat ihn, die Daten nicht zu löschen, verlor dann aber offenbar das Interesse.
Bis heute habe sich der Bonner Konzern nicht mehr bei ihm gemeldet, seitdem er kurz nach Erhalt der Daten dies der Telekom mitgeteilt hatte. Auf einem Flug habe er einige Zeit später zufällig Justizministerin Zypries getroffen und ihr von dem Fall berichtet. Die fragte offenbar in der Zentrale nach, woraufhin das Unternehmen erneut versuchte mit dem Unternehmer in Kontakt zu treten. Dieser war jedoch zu der Zeit nicht erreichbar, Rückrufe blieben erfolglos.
Entsprechend war Tobias Huch äußerst überrascht, dass Konzernchef Rene Obermann behauptete, die gestohlenen Daten befänden sich nicht mehr im Umlauf.