Schufa ist eine Abkürzung und steht für "Schutzvereinigung für allgemeine Kreditsicherung". Die Gesellschaft wurde bereits 1927 gegründet und verwaltet Informationen über die Kreditwürdigkeit von Unternehmen und Verbrauchern. Vor dem Abschluss eines Handyvertrags, der im Nachhinein bezahlt wird, holen die Mobilfunk-Anbieter in der Regel Informationen bei der Schufa ein.
Die Schufa wurde ins Leben gerufen, um Kreditgebern und Kreditnehmern zuverlässige Informationen über die Vertragspartner zur Verfügung zu stellen, auf dessen Basis diese dann Entscheidungen treffen können. Im Mobilfunk hat dies Bedeutung bei Postpaid-Verträgen, also bei Verträgen, die im Nachhinein per Rechnung bezahlt werden. Der Mobilfunk-Anbieter geht hierbei in Vorleistung, d.h. er erbringt seine Leistung im Glauben an die Zahlungsfähigkeit des Kunden. Da diese Leistung bei ihm Kosten verursacht, muss er darauf vertrauen können, dass Kunden diese auch bezahlen können. Hierfür holt er die Informationen bei der Schufa ein. Anders als viele glauben, verwaltet die Schufa nicht nur Negativ-Einträge, sondern ist auch für positive Auskünfte verantworlich, aufgrund derer die Mobilfunk-Anbieter mit ihren Kunden Handyverträge abschliessen. Laut Schufa sind derzeit 93% der gespeicherten Informationen positiver Natur und bescheinigen, dass die jeweilige Person ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllt.
Sollte es aus unterschiedlichen Gründen zu einem Negativ-Eintrag gekommen sein und Mobilfunk-Anbieter aus diesem Grund den Wunsch nach einem Handyvertrag ablehnen, so helfen spezielle Angebote. Bei diesen muss dann beispielsweise eine Kaution, also eine Sicherheit, hinterlegt werden. Darüber hinaus ist es oft nur möglich, Kosten pro Monat bis zu einer bestimmten Höchstgrenze zu verursachen. Dies bedeutet, dass jemand z.B. 50 Euro als maximalen Rechnungsbetrag eingerichtet bekommt und bei Erreichen dieser Grenze das Handy nicht mehr so benutzen kann, dass Kosten entstehen. Eine Erreichbarkeit wird weiterhin möglich sein.