Für Privat- und Geschäftskunden von T-Mobile brechen festnetzschnelle Zeiten an. Dank HSDPA-Technologie (HSDPA, High Speed Downlink Packet Access) profitieren sie von mehr Komfort und mehr Geschwindigkeit bei allen mobilen Anwendungen, zum Beispiel beim Surfen und Chatten, beim E-Mail Versand oder auch bei umfangreichen Downloads aus dem Inter- oder Intranet. Möglich macht das die innovative Übertragungstechnik HSDPA.
Mit ihr werden im UMTS-Netz (Universal Mobile Telecommunications System) von T-Mobile schon bald Daten mit einer Bandbreite von bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde transportiert. T-Mobile testet in den kommenden Monaten Highspeed UMTS unter realen Bedingungen. Der Startschuss für die kommerzielle Nutzung fällt zur CeBIT 2006. Ab dann wird HSDPA überall dort verfügbar sein, wo T-Mobile bereits UMTS-Versorgung bietet.
Mit HSDPA von T-Mobile erreichen der Internetzugriff und die Datenübertragung per Mobilfunk ein vergleichbares Tempo wie im Festnetz über DSL-Anschlüsse (DSL, Digital Subscriber Line). „Mit HSDPA machen wir Highspeed UMTS möglich und unterstreichen damit erneut unsere Rolle als Innovationsführer im Mobilfunkmarkt“, sagt Joachim Horn, Geschäftsführer Technik T-Mobile Deutschland. „Unser Ziel ist es, Kunden an ihrem jeweiligen Standort die schnellstmögliche mobile Übertragungstechnik zur Verfügung zu stellen. HSDPA ist hierbei ein wichtiger Baustein und erweitert unser bestehendes Angebot mit den Technologien GPRS, UMTS und W-LAN. T-Mobile bietet in Deutschland schon heute an rund 5.000 HotSpot Standorten W-LAN und zukünftig zusätzlich in vielen Regionen Highspeed UMTS.“
Entscheidender Vorteil der HSDPA-Technologie: Sie steigert die verfügbare Bandbreite bei der Datenübertragung im UMTS-Netz fast um den Faktor 5 von 384 Kilobit auf bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde. In Zukunft werden diese Geschwindigkeiten dann Zug um Zug bis auf 7,2 Megabit pro Sekunde weiter gesteigert. Damit ist HSDPA schneller als viele DSL-Basisanschlüsse, erlaubt schnelle Zugriffe auch auf sehr komplexe Intra-netanwendungen oder Internetseiten – und verkürzt noch einmal deutlich die Wartezeiten für den Seitenaufbau. Außerdem bietet HSDPA deutlich geringere Verzögerungszeiten, was vor allem bei dialogorientierten Anwendungen wie zum Beispiel Outlook oder zentralen Firmenanwendungen hilfreich ist. Dritter Vorteil von Highspeed UMTS ist, dass mit HSDPA deutlich mehr Benutzer als bisher gleichzeitig von höheren Geschwindigkeiten innerhalb einer Zelle profitieren können.
Um Highspeed UMTS bereitzustellen, stattet T-Mobile die UMTS-Basisstationen mit spezieller HSDPA-Software aus. Teilweise wechselt T-Mobile auch Hardware aus. Eine Reihe von T-Mobile Geschäftskunden werden ab Herbst 2005 in mehreren großen Städten im Rahmen von Pi-lotversuchen Highspeed UMTS testen. Ihre Erfahrungen fließen in die wei-tere Entwicklung des Angebots ein. Erlebbar wird die Zukunft der mobilen Datenkommunikation auch für weitere Kunden und Interessenten: Ab Herbst zeigen die T-Punkte auf dem Ku’Damm in Berlin und auf dem T-Mobile Campus in Bonn HSDPA-Demonstrationen. An ausgewählten Mobilfunkgeräten lassen sich dann dort für jeden Interessierten mobile Anwendungen testen – in HSDPA-Geschwindigkeit und mit Breitbandkomfort. Ab September 2005 vermarktet T-Mobile die erste HSDPA-updatefähige Laptop-Datenkarte, die natürlich auch schon im bisherigen UMTS-Netz nutzbar ist. Nach einem automatischen Firmware Update zum kommerziellen Start von Highspeed UMTS erschließen sich den Nutzern dann die neuen Möglichkeiten von HSDPA. Der Kunde kann somit schon im Herbst eine Datenkarte erwerben, die ihm Zukunftssicherheit in puncto HSDPA bietet.